Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt

Die christliche Tradition des Kräuter sammeln und binden hat seit über 1000 Jahren Bestand und wird auch im St. Maria Alten- und Pflegeheim gepflegt.

25.08.2017

Nur in Bayern und hier im Saarland ist der 15. August noch ein christl. Feiertag. Doch besonders in den ländlichen Gegenden ist dieser Brauch der Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt noch sehr lebendig. Nach christl. Überlieferung haben die Apostel am dritten Tag nach Mariens Begräbnis ihr Grab verlassen vorgefunden. Statt dessen fanden sie eine Grabstätte angefüllt mit Rosen und Lilien begleitet mit einem köstlichen Wohlgeruch.

Auch in den Jugenderinnerungen unserer Bewohnerinnen wurden die wohlriechenden Blumen und Kräuter aus dem Hausgarten oder von den Feldern gesammelt und zu einem Strauß gebunden. Für uns zusammen getragen hat die Kräuter unsere Mitarbeiterin im Begleitenden Dienst, Anita Barth. In der Umgebung von Grimburg fand sie Schaafgarbe, Goldrute, Lavendel, Liebstöckel, Minze, Kamille, Johanniskraut und wilde Möhre. Nach dem gemeinsamen Binden wurden die Kräutersträuße von Pastor Theo Weber gesegnet. Sie fanden während dem Gottesdienst auf dem Altar ihren Platz.

Der Tradition folgend, hängen die Sträuße zum trocknen unter dem Dachgeschoss. Dort sollten Sie unser Haus vor Blitzen, Unwetter und Unheil schützen. Nach ländlichem Brauch wurden die Kräuter auch in die Wohnstuben und in die Ställe gelegt, um Mensch und Vieh vor Krankheit und schlechten Wünschen zu bewahren.

 

 

 

 

 

 

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